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Dienstag, 26.01.2010

Wieso tust du mir das an…???

Sie sitzt allein in ihrem Zimmer, es ist niemand da, sie hält das Messer in der Hand
und führt es an ihrem Arm und es ist still, man hört nur wie sie leise weint.
Ihr Vater fährt zur Arbeit, sie ist ganz allein, sie hat Angst und weint um alles was sie liebt,
sie sitzt am Boden neben ihr liegt nur ein Abschiedsbrief,
sie blickt nach oben und sie merkt wie sie der Mut verlässt,
deswegen holt sie Luft und schließt die Augen und tut es jetzt.
Der Schmerz ein guter Freund der überführt die waren Wunden,
sie tut es nicht zum ersten mal, sie war schon paar mal unten,
doch dieses mal ist es ernst, nicht nur ein Hilfeschrei,
denn diesmal wird sie niemand hören, wenn sie um Hilfe schreit,
sie blickt zum Fenster sieht kein Engel und sticht noch mal zu,
der Schnitt ist tief genug und plötzlich sieht sie Blut,
alles dreht sich und sie kriegt Panik doch sie kämpft dagegen,
ab jetzt gibt es kein zurück mehr, nichts hält sie noch am leben.

Warum gehst du? warum tust du mir das an?
Warum konnte ich dir nicht helfen?
Du entgleitest meine hand, warum gibt’s du auf?
Warum hältst du dich nicht fest, wieso ist gerade das der weg, dass du mich verlässt?

Und sie wird schwach, vor ihren Augen wird es schwarz, sie blickt zum Spiegel und sieht sich selber zum letzten mal.
Dann wird es dunkel und sie spürt wie ihr Bewusstsein schwindet
Dann kommen Bilder und sie sieht sich selbst als Kind darin.
Sie sieht ihre Eltern und ihre besten Freunde sie hört sich lachen,
es erfüllen sich die besten träume und sie ist glücklich zum ersten mal seit langer zeit
und ihr wird klar sie war niemals wirklich ganz allein.
Sie sieht ihr ganzes leben und es ging viel zu schnell, sie hat noch viel zu sagen doch das Licht ist viel zu grell,
und dann wird es zeit, sie muss jetzt Abschied nehmen,
doch alles hält sie fest und sie will jetzt noch nicht gehen, mit letzter kraft spricht sie ihr letztes Gebet,
sie hofft darauf das dieser Gott sie versteht, sie will nicht gehen, sie weis jetzt sie will leben,
und ihr wird klar das es dafür jetzt zu spät ist…

Das Leben rinnt ihr aus dem Arm, es ist still geworden,
ihre schreie sind verstummt, sie hat den Kampf verloren,
was sie zum Abschied sagt, steht in ihrem letzten Brief
doch Worte können nicht erklären, wieso sie letztlich ging,
sie schreibt an was sie denkt, das sie das Leben hasst, es ist nicht ihre Welt,
sie merkt es jeden tag, sie will nichts mehr, jetzt ist Schluss, sie will weg von hier,
das schlimmste an dieser Welt war das sie Existiert.
Sie muss es tun, weil es keinen anderen Ausweg gibt, es tut ihr leid, doch sie zögert kein Augenblick,
der Rest ist blutverschmiert und nicht mehr zu lesen, was sie der Welt noch hinterlässt
sind nur schmerz und tränen, dann öffnet sie den Mund zu einem letzten schrei,
doch niemand hört sie und deswegen stirbt sie ganz allein.,
nur noch ein Augenblick dann ist es vorbei ein letzter Atemzug und es ist vorbei …

Montag, 25.01.2010

Im Verborgenen…

Du weißt was du willst
Doch bloß nicht was du tust
Du führst mir dieses Stück vor
Ganz heimlich, wenn du ruhst

Ich weiß was ich tue,
Doch bloß nicht was ich will
Ich gehe auf dich zu
Bewege mich ganz still

Verborgen sind wir eins
Versteckt vor aller Welt
So hältst du mich im Arm
Bis der Vorhang fällt…

Mittwoch, 20.01.2010

verletzte gefühle...

Verletzte Gefühle sind etwas,
was lange braucht um wieder zu heilen.
Mein verletzter Stolz hingegen,
ist ein täglicher Kampf.
Immer wieder hast du etwas versprochen,
um einen dann nur wieder zu enttäuschen.
Mein Vertrauen in dich hab ich längst verloren,
und ich weiß nicht in wie weit ich das je wieder erlangen kann.
Du hast mich im Stich gelassen,
in dem Moment als ich dich am meisten gebraucht hätte,
du behandelst mich wie den letzten Dreck,
und ich kann dir das einfach nicht verzeihen.
Worte können so viel aussagen,
und doch nichts bedeuten,
wenn man sie nicht in die Realität umsetzt.
Ich weiß das ich mit dir irgendwie auskommen muss,
Die Frage ist nur kann ich das?
Kann ich meine ganze Wut runterschlucken,
einen Schritt auf dich zu gehen,
ohne dich fertig machen zu wollen.
Was die Zukunft bringt,
das weiß zum Glück keiner.
Ich hoffe nur deine Worte sind ehrlich gemeint,
und du wirst mich nicht enttäuschen.
Vielleicht ist das deine letzte Chance,
zu zeigen das dir was an mir liegt...

Dienstag, 19.01.2010

Mir egal…

Du sagst mir immer wieder,
wie leid dir das alles tut,
aber das nützt mir nichts.
Durch diese Worte wird’s nicht wieder gut,
kann ich nicht vergessen was du mir angetan hast,
kann dir einfach nicht verzeihen.
Ich hab das Gefühl du willst die Schuld,
an mich abdrücken,
damit du dich leichter fühlst.
Das wird allerdings nicht funktionieren,
denn diesen Schuh musst du dir selber anziehen,
mir wird er nicht passen.
Ich mag nicht mehr länger darüber nachdenken,
wie du dich dabei fühlst,
denn es ist mir im Prinzip längst egal,
du hast die Entscheidung getroffen und nicht ich!!!

Montag, 18.01.2010

Noch für ein Sinn…

Wie lange noch,
kann ich all meine Wut runterschlucken,
bevor ich einfach daran erstick?
Wie viel Kraft bleibt mir noch übrig,
wenn ich längst auf dem Zahnfleisch geh?
Wie oft noch werde ich mich fragen,
was das alles für einen Sinn ergibt,
bevor ich einsehe das ich ihn nie finden werde.
Wie viel Last muss mein geschundener Körper noch tragen,
bevor er darunter zusammen bricht.
Wie viele male werde ich dich noch verfluchen,
bis ich begreif du bist nicht ein Gedanke mehr wert.
Wie viele male muss ich mich noch verstellen,
bis es mir nicht mehr gelingt,
und ich das ausspreche was mich so bedrückt.
Wie viel Schmerz kann ein Mensch denn ertragen,
wenn die Wunde im Herzen niemals verrinnt.
Wie lange wird es noch dauern,
bis ich keine Erinnerung mehr find.
Wie lange noch kann ich mir einreden,
das ich ein Licht am Ende des Tunnels seh?
Manchmal da frag ich mich ganz einfach,
was hat das denn alles noch für einen Sinn?!?!?!

Freitag, 27.11.2009

*!*!*!*

Wir finden uns alle in einer Sackgasse wieder, bei jeder Entscheidung die wir treffen.
Es ist ein Dilemma Mensch zu sein, Entscheidungen zu treffen für die wir keine Verantwortung tragen können.
Weil die meisten Entscheidungen immer in nur eine Richtung laufen und wir uns immer für eine Sache entscheiden müssen,
obwohl beide Seiten gut beziehungsweise schlecht sein könnten.
Somit kehren wir immer wieder zu dem Ursprungspunkt zurück, drehen uns um uns selbst und landen in einer Sackgasse.
Wir landen eigentlich nicht darin. Wir sind eigentlich immer darin gefangen ... in dem was wir sind…

Montag, 09.11.2009

unbestimmte Sehnsucht...


Ich könnte mich übergeben
so stark ist das flaue Gefühl in meinem Bauch
Möchte anfangen zu weinen
obwohl mir der konkrete Grund fehlt

Oft sitze ich alleine zuhause
während die Welt an mir vorbeirauscht
und nie gekannter Tatendrang packt mich
umschlingt mich so fest, dass ich nichts tun kann

Ich könnte schreien
so groß ist die Sehnsucht in mir
Ach, wenn ich es wüsste,
wenn ich doch bloß wüsste wonach diese Sucht sich sehnt...

Dienstag, 20.10.2009

In meinem Herzen...

Ich laufe davon, weil es einfacher ist,
als einfach stehen zu bleiben.
Ich schaue nach vorn,
weil die Vergangenheit zu sehr schmerzt.
Ich will nichts mehr fühlen,
zur sehr hat mein Herz gelitten,
viel zu groß war der Schmerz.
Ich habe Angst mich wieder zu verlieren,
weil ich weiß wie verletztlich ich bin.
Ich will nicht mehr weinen,
zu viele Tränen habe ich schon vergossen,
für einen Menschen der nicht eine einzige, wert gewesen ist.
Ich will meine Gedanken nicht länger verschwenden,
für etwas was einfach nur sinnlos ist.
Ich will wieder leben,
zu sehr häng ich dran,
bin bereit dafür alles zu geben.
Ich habe Angst erneut mein Herz zu verlieren,
doch versuch ich es nicht,
werde ich es vielleicht bereuhen.
Ich habe so viel Liebe zu geben,
und die Sehnsucht nach dieser,
ist der Motor der mein Herz immer wieder antreibt.
Die Hoffnung der Liebe erneut zu begegnen,
ist die innere Kraft die den Motor am Laufen hält...

Freitag, 16.10.2009

Schmerzen...

Reden um die schmerzen zu besiegen,
Schreiben um die schmerzen zu besiegen,
Tränen um die schmerzen zu besiegen,
normalerweise hilft all das,
doch diesmal nicht...
schmerzen um die schmerzen zu besiegen,
das hilft... na ja... erst mal...,
denn wenn die Narben verheilt sind,
fängt dein herz wieder an zu bluten...
und dann nimmst du wieder die klinge...
und fügst dir wieder schmerzen zu...
um die schmerzen in deinem herzen zu besiegen...

Montag, 28.09.2009

Beerdigung 28.09.2009...

Man versammelt sich und trägt zu Grabe was übrigblieb,
etwas Symbolisches, etwas Materielles,
denn der Mensch der starb ist nicht gegangen,
er ist nur umgezogen in die Herzen seiner Lieben.

IN LOVING MEMORY FOR HILMAR MEYER