Samstag, 27.02.2010
Nicht vor und Nicht zurück…
aber auch nicht zurück.
Ich bleibe einfach stehen,
drehe mich im Kreis,
mir ist schon längst ganz schwindelig.
Was soll ich noch machen,
was kann ich noch tun.
Nichts ergibt mehr einen Sinn,
habe so viel gewonnen,
und doch zu viel verloren.
Meine Welt ist aus dem Gleichgewicht geraten,
warum schafft es nur niemand,
sie wieder in diesen Stand zu versetzen.
Es ist als ziehe jeder hier und da,
und es wird alles nur noch entfernter.
Ich fühle mich einsam,
alleine gelassen,
egal wie viele Menschen um mich rum sind,
keiner von diesen scheint mich zu verstehen,
mir wirklich zu zuhören.
Es ist ein Kraftakt,
Tag für Tag,
und ich habe aufgehört mich zu fragen,
wie lange das noch so gehen soll.
Vielmehr stellt sich die Frage,
wie lange kann ich das noch tragen,
bis ich einfach daran zerbreche...
Mittwoch, 24.02.2010
Tragweite…
blitzen auf und brennen sich ein
du kannst versuchen zu rennen und schreien
du wirst sie nicht los, egal was du machst
denn alleine dazu hat niemand die Kraft.
Doch wenn du wartest und keiner dir Hilft.
verformt sich dein Geist wie Eisen das schmilzt.
Der Wahn wird unendlich, der Schmerz riesengroß.
Danach gibt dir nur Selbstverletzung ein klein wenig Trost.
Manchmal ist es immer da und manchmal noch schlimmer.
Es ist wie ein bohrender, stechender Finger.
Du kannst es nicht deuten, es ist wie es ist.
Zurück bleibt nur irgendein, unfertiges Ich.
Du kennst nicht den Boden auf dem du stehst.
Nicht den Himmel über dir, den du doch siehst.
Du glaubst nicht an Ruhe an Frieden und Glück.
Es ist wie ein Umhang der überall drückt.
Die Menschen um dich herum verstehen dich nicht
du bist nicht böse weil es bei dir das gleiche ist
du hörst jemanden reden doch bemerkst du dich nicht
es ist so als ob du nicht wärst weder bist.
Montag, 22.02.2010
Was ist dann???
Herz vergeben,
Herz verschenkt.......
und wenn Du einsam bist,
denkst Du vielleicht auch mal an mich......“
ein eiskalter Schauer läuft mir den Rücken runter,
während ich diese Textzeilen höre,
was ist, wenn es stimmt?
Was ist, wenn ich mein Herz wirklich verschenkt habe?
Ich lasse die Zeit Revue passieren,
es waren im Grunde nur ein paar Stunden,
aber sie haben sich gelohnt,
diese kurze Zeit hat sich verdammt gut angefühlt.
Ich habe Deine Nähe genossen,
dass Du da warst,
dass Du Dich scheinbar wohl gefühlt hast,
dass wir reden konnten,
stundenlang,
über Gott und die Welt,
dass wir lachen konnten,
dass wir uns verstanden haben,
manchmal auch ohne Worte.
Du hast mir in diesen paar Stunden das Gefühl gegeben,
dass Dich interessiert, was ich zu sagen habe,
dass Du einen Blick in meine Gedanken haben willst,
dass Du wissen willst, was so in meinem Kopf vor geht.
Ich habe mich einfach nur verstanden gefühlt,
verstanden und gemocht,
in ein paar wenigen Stunden,
so was ist mir wirklich noch nie passiert,
ich kenne dieses Gefühl so nicht.
Und deshalb habe ich Angst,
was ist, wenn sich ein Teil von mir schon verliebt hat,
in einen Menschen,
der es geschafft hat,
meine Gefühlswelt in so kurzer Zeit ins Wanken zu bringen,
was ist dann?
Ich weiß es nicht, wenn ich ehrlich bin,
ich habe Angst,
verletzt und enttäuscht zu werden,
Angst vor meinen eigenen Gefühlen.
Sonntag, 21.02.2010
Ich will das nicht...
was im Moment mit mir los ist,
warum ich so bin,
ich will so nicht sein!
Mir laufen Tränen die Wangen runter,
verzweifelt, hilflos,stumm.
Ich will stark sein,
aber jetzt gerade bin ich schwach,
kraftlos, müde.
Ich weiß,
wenn ich so weiter mache,
dann verliere ich Dich,
und das wäre das Schlimmste für mich!
Ich will das nicht,
ich will so nicht sein!
Ich fühle mich einfach so entsetzlich einsam,
alles was ich will ist Geborgenheit,
in den Arm genommen werden,
das Gefühl nicht allein zu sein,
gemocht, ja vielleicht sogar geliebt zu werden.
Ich würde so gerne mein Herz an Jemanden verschenken,
wo es gut aufgehoben ist,
wo es gehütet wird wie ein Schatz.
Doch das alles erscheint mir im Moment so weit weg,
so unerreichbar, so unmöglich.
Ich will das nicht,
ich will so nicht sein!
Tränen tropfen auf die Tastatur,
sie schmecken bitter,
sie schmerzen.
Ich will das nicht,
ich will so nicht sein!
Ich will Dich nicht verlieren!
Ich kämpfe,
um Dich,
um Dein Herz,
um Deine Zuneigung.
Doch am Ende frage ich mich,
ist das nicht ein sinnloser,
aussichtsloser Kampf?
Dienstag, 26.01.2010
Wieso tust du mir das an…???
und führt es an ihrem Arm und es ist still, man hört nur wie sie leise weint.
Ihr Vater fährt zur Arbeit, sie ist ganz allein, sie hat Angst und weint um alles was sie liebt,
sie sitzt am Boden neben ihr liegt nur ein Abschiedsbrief,
sie blickt nach oben und sie merkt wie sie der Mut verlässt,
deswegen holt sie Luft und schließt die Augen und tut es jetzt.
Der Schmerz ein guter Freund der überführt die waren Wunden,
sie tut es nicht zum ersten mal, sie war schon paar mal unten,
doch dieses mal ist es ernst, nicht nur ein Hilfeschrei,
denn diesmal wird sie niemand hören, wenn sie um Hilfe schreit,
sie blickt zum Fenster sieht kein Engel und sticht noch mal zu,
der Schnitt ist tief genug und plötzlich sieht sie Blut,
alles dreht sich und sie kriegt Panik doch sie kämpft dagegen,
ab jetzt gibt es kein zurück mehr, nichts hält sie noch am leben.
Warum gehst du? warum tust du mir das an?
Warum konnte ich dir nicht helfen?
Du entgleitest meine hand, warum gibt’s du auf?
Warum hältst du dich nicht fest, wieso ist gerade das der weg, dass du mich verlässt?
Und sie wird schwach, vor ihren Augen wird es schwarz, sie blickt zum Spiegel und sieht sich selber zum letzten mal.
Dann wird es dunkel und sie spürt wie ihr Bewusstsein schwindet
Dann kommen Bilder und sie sieht sich selbst als Kind darin.
Sie sieht ihre Eltern und ihre besten Freunde sie hört sich lachen,
es erfüllen sich die besten träume und sie ist glücklich zum ersten mal seit langer zeit
und ihr wird klar sie war niemals wirklich ganz allein.
Sie sieht ihr ganzes leben und es ging viel zu schnell, sie hat noch viel zu sagen doch das Licht ist viel zu grell,
und dann wird es zeit, sie muss jetzt Abschied nehmen,
doch alles hält sie fest und sie will jetzt noch nicht gehen, mit letzter kraft spricht sie ihr letztes Gebet,
sie hofft darauf das dieser Gott sie versteht, sie will nicht gehen, sie weis jetzt sie will leben,
und ihr wird klar das es dafür jetzt zu spät ist…
Das Leben rinnt ihr aus dem Arm, es ist still geworden,
ihre schreie sind verstummt, sie hat den Kampf verloren,
was sie zum Abschied sagt, steht in ihrem letzten Brief
doch Worte können nicht erklären, wieso sie letztlich ging,
sie schreibt an was sie denkt, das sie das Leben hasst, es ist nicht ihre Welt,
sie merkt es jeden tag, sie will nichts mehr, jetzt ist Schluss, sie will weg von hier,
das schlimmste an dieser Welt war das sie Existiert.
Sie muss es tun, weil es keinen anderen Ausweg gibt, es tut ihr leid, doch sie zögert kein Augenblick,
der Rest ist blutverschmiert und nicht mehr zu lesen, was sie der Welt noch hinterlässt
sind nur schmerz und tränen, dann öffnet sie den Mund zu einem letzten schrei,
doch niemand hört sie und deswegen stirbt sie ganz allein.,
nur noch ein Augenblick dann ist es vorbei ein letzter Atemzug und es ist vorbei …
Montag, 25.01.2010
Im Verborgenen…
Doch bloß nicht was du tust
Du führst mir dieses Stück vor
Ganz heimlich, wenn du ruhst
Ich weiß was ich tue,
Doch bloß nicht was ich will
Ich gehe auf dich zu
Bewege mich ganz still
Verborgen sind wir eins
Versteckt vor aller Welt
So hältst du mich im Arm
Bis der Vorhang fällt…
Mittwoch, 20.01.2010
verletzte gefühle...
was lange braucht um wieder zu heilen.
Mein verletzter Stolz hingegen,
ist ein täglicher Kampf.
Immer wieder hast du etwas versprochen,
um einen dann nur wieder zu enttäuschen.
Mein Vertrauen in dich hab ich längst verloren,
und ich weiß nicht in wie weit ich das je wieder erlangen kann.
Du hast mich im Stich gelassen,
in dem Moment als ich dich am meisten gebraucht hätte,
du behandelst mich wie den letzten Dreck,
und ich kann dir das einfach nicht verzeihen.
Worte können so viel aussagen,
und doch nichts bedeuten,
wenn man sie nicht in die Realität umsetzt.
Ich weiß das ich mit dir irgendwie auskommen muss,
Die Frage ist nur kann ich das?
Kann ich meine ganze Wut runterschlucken,
einen Schritt auf dich zu gehen,
ohne dich fertig machen zu wollen.
Was die Zukunft bringt,
das weiß zum Glück keiner.
Ich hoffe nur deine Worte sind ehrlich gemeint,
und du wirst mich nicht enttäuschen.
Vielleicht ist das deine letzte Chance,
zu zeigen das dir was an mir liegt...
Dienstag, 19.01.2010
Mir egal…
wie leid dir das alles tut,
aber das nützt mir nichts.
Durch diese Worte wird’s nicht wieder gut,
kann ich nicht vergessen was du mir angetan hast,
kann dir einfach nicht verzeihen.
Ich hab das Gefühl du willst die Schuld,
an mich abdrücken,
damit du dich leichter fühlst.
Das wird allerdings nicht funktionieren,
denn diesen Schuh musst du dir selber anziehen,
mir wird er nicht passen.
Ich mag nicht mehr länger darüber nachdenken,
wie du dich dabei fühlst,
denn es ist mir im Prinzip längst egal,
du hast die Entscheidung getroffen und nicht ich!!!
Montag, 18.01.2010
Noch für ein Sinn…
kann ich all meine Wut runterschlucken,
bevor ich einfach daran erstick?
Wie viel Kraft bleibt mir noch übrig,
wenn ich längst auf dem Zahnfleisch geh?
Wie oft noch werde ich mich fragen,
was das alles für einen Sinn ergibt,
bevor ich einsehe das ich ihn nie finden werde.
Wie viel Last muss mein geschundener Körper noch tragen,
bevor er darunter zusammen bricht.
Wie viele male werde ich dich noch verfluchen,
bis ich begreif du bist nicht ein Gedanke mehr wert.
Wie viele male muss ich mich noch verstellen,
bis es mir nicht mehr gelingt,
und ich das ausspreche was mich so bedrückt.
Wie viel Schmerz kann ein Mensch denn ertragen,
wenn die Wunde im Herzen niemals verrinnt.
Wie lange wird es noch dauern,
bis ich keine Erinnerung mehr find.
Wie lange noch kann ich mir einreden,
das ich ein Licht am Ende des Tunnels seh?
Manchmal da frag ich mich ganz einfach,
was hat das denn alles noch für einen Sinn?!?!?!
Freitag, 27.11.2009
*!*!*!*
Es ist ein Dilemma Mensch zu sein, Entscheidungen zu treffen für die wir keine Verantwortung tragen können.
Weil die meisten Entscheidungen immer in nur eine Richtung laufen und wir uns immer für eine Sache entscheiden müssen,
obwohl beide Seiten gut beziehungsweise schlecht sein könnten.
Somit kehren wir immer wieder zu dem Ursprungspunkt zurück, drehen uns um uns selbst und landen in einer Sackgasse.
Wir landen eigentlich nicht darin. Wir sind eigentlich immer darin gefangen ... in dem was wir sind…
